IT-News

12.05.2013 Geschehnisse
Der Untergang Warägs

Dunkle Zeiten brechen über Waräg herein. Jahrhunderte des Kampfes haben an den Menschen des Landes gezehrt, sodass der Feind seine Faust um das Land schließen konnte. Schon zwei Monate ist es her, dass der Grenzwall brach und die Elben tief in die Grenzlande vordringen konnten. Sie ließen nichts als Tod und verbrannte Erde auf ihrem Weg zurück, bis die verzweifelte Gegenwehr der warägischen Soldaten sie bremste. Zu eben jener Zeit wurde außerdem die feindliche Seeblockade verstärkt, sodass die Elben sich erste Stützpunkte auf Myrmidon einrichten konnten, um die Invasion in Süd-Xanten voranzutreiben.

Als dass die Zeiten nicht schon schlecht genug stünden, erhielt der Lordmarschall vor wenigen Tagen die Botschaft, dass die Ogerreiche, die Schwäche des Landes ausnutzend, die Grenze zu Nord-Xanten mit einem gewaltigen Heer überschritten haben. Das Land ist besetzt von drei Seiten und eine erfolgreiche Gegenwehr scheint unmöglich, doch der Lordmarschall mit seinem übertriebenen Stolz befiehlt, die Stellungen zu halten und den Feind zurückzudrängen. Somit müssen sich nun die verbliebenen Legionen auf drei Fronten aufteilen und versuchen, mit ihrem Leben das Land zu schützen.

All jene, die es schaffen, den Elben zu entfliehen, suchen ihr Glück in der Nähe des Meeres. Mit Müh und Not versuchen sie, einen Platz auf den überfüllten Schiffen zu ergattern, die in das neunte Marschallstum Rihnach jenseits des Meeres aufbrechen. Vielen ist die Flucht vergönnt, doch noch mehr lassen bei dem Versuch ihr Leben.

Das Fürstentum Rihnach

Valerius von Hohenfels, der Marschall von Rihnach, bleiben die Vorkommnisse in Waräg nicht unbekannt. Seit geraumer Zeit überlegt er, wie er die Gefahr, die das Mutterland bedroht, von seinem Marschallstum fernhalten könnte. Immer mehr Flüchtlinge aus Waräg treffen in Rihnach ein und der Lordmaschall fordert wieder und wieder Unterstützung. Zuletzt konnte Valerius dem unerhört hohen heimatlichen Bedarf an Nahrung und Kriegsgerät nicht mehr gerecht werden. Nachdem Valerius sich der Loyalität seiner Untergebenen versichert hat, trifft er eines Abends eine schwerwiegende Entscheidung für sich und sein Land. Er setzt sich an seinen Tisch und schreibt sechs Briefe, die an die fünf Kommandanten seiner Armee und an den Lordmarschall persönlich gehen sollen. In diesen Briefen offenbart er, sich von dem angeschlagenen Mutterland loszulösen, um mit sofortiger Wirkung das Fürstentum auszurufen und sich selbst zum Fürsten zu krönen.

Valerius weiß nun aber auch, dass Waräg dies nicht so einfach dulden würde, weshalb er einen uneingeschränkten, mächtigen Verbündeten an seiner Seite bräuchte. Er entscheidet sich, all seine Verbündeten und jene, welche es noch werden könnten, zu seiner Krönung einzuladen und dies mit einer Brautschau zu verbinden. Seine Schwester, derzeit seine einzige Erbin, die zukünftige Baronin Catharina Victoria von Hohenfels, soll das Bündnis mit einer Ehe festigen, und jeder würdige und heiratswillige Adlige der geladenen Länder soll die Möglichkeit erhalten zu beweisen, dass er die rechte Wahl für seine Schwester und das Fürstentum sei.

So lässt Valerius die Kunde von seinen schnellsten Reitern in den ganzen Südlanden verbreiten. Es soll ein großes Fest werden mit Wettkämpfen, Musik und Tanz, fröhlich und unbeschwert, und fern von Warägs Schatten.
 
03.05.2011 Neuigkeiten
Die Isen greifen an! Die Feige Elbenarmee hat auf dem Seeweg Myrmidon überfallen und liefert sich einen erbitterten Kampf um die Insel mit unseren Männern. Desweiteren ist Isen auf den Vormarsch in die Zwergenreiche.

Aufgrund dieser Vorkommnisse wurde die komplette Seefahrt eingestellt.

Unsere Männer und Frauen die noch außer Landes sind haben Anweisung sich so schnell wie möglich auf den Weg nach Rihnach zu machen. Ob sie von dort aus weiter nach Waräg reisen wird sich noch zeigen.
 
16.03.2011 Aufbruch
Am heutigen Tage brach die 2. Kohorte der 6. Kompanie der Roten Faust auf nach Falkensteyn. Nachdem diese seit Wochen im Krieg mit Azinth liegen wurde Waräg um Hilfe gebeten und entsendet somit eine kleine aber schlagkräftige Gruppe.

Konrad der Bote