Volk



Bevölkerung:

Die Bevölkerung von Waräg besteht hauptsächlich aus Menschen. Doch es gibt auch einige Zwerge in Nord-Xanten, Trolle in den Grenzlanden, und selbst fremdländische Elben werden in Waräg geduldet, solange sie nicht zu große Ähnlichkeit mit den Isen-Elben haben. Orks sieht man zwar hin und wieder, diese haben aber in Waräg keinerlei Siedlungsraum.Die Gesellschaft in Waräg setzt sich wie folgt zusammen:1 % Hochadel (Lord Marschall, Rat der Acht)8% Adel und hoher Klerus (Ritter, Priester und Hexer/Hexen, )32 % Mittelstand ( Handwerksmeister, Hauptleute, Händler, Kaufleute)59 % Volk (Bauern, Soldaten, Tagelöhner, Gesellen etc.)

Die Mythologie und Religion von Waräg:

Die am meisten verbreitete Religion in Waräg ist der Asenglauben.Die Götterwelt ist eine harte, kriegerische und mythologisch verklärte Anschauung.Der Allvater Odin, der Gott des Sieges Tyr, Thor, der Gott des Donners, oder auch Freyr, der Gott der Fruchtbarkeit werden verehrt. Diese und andere sind das Fundament, auf dem der Glaube vieler Menschen in Waräg beruht. Es gibt aber keinen Zwang, diesem Glauben anzugehören. Auch werden andere Anschauungen oder gar andere Religionen, solange sie das Land nicht bedrohen, geduldet und auch begrüßt. Die Wahrer und Hüter der Religionen werden Priester genannt. Ihnen obliegt die Wahrung der heiligen Stätten und mystischen Gesetze.

Magie:

In Waräg gibt es Runenzaubererei.

Kultur:

Die Kultur in Waräg ist mit der mitteleuropäischen des 10 bis 14. Jahrhunderts vergleichbar. Es herrscht in Waräg der Adel in einem Feudalsystem. Lesen und Schreiben ist meistens nur den Wohlhabenden in Adel, Klerus und teilweise im Mittelstand üblich. Der Glaube hat einen großen Einfluss auf die Bevölkerung Warägs. Burgen und Wehranlagen werden dem Stand der Zeit angepasst, mit den neuesten Abwehrmöglichkeiten ausgerüstet und verfeinert. Der Adel legt großen Wert auf die Wahrung der Stände. Die Kunst des Krieges ist die vom Adel am meisten glorifizierte Kunst. Zwar wird immer mehr Wert auf gute Sitten, Minne und das Benehmen am Hof geachtet, aber das sollte keine falschen Vorstellungen machen. Der Adel Warägs bildet den tödlichsten Teil der warägischen Kriegsmaschinerie.

Währung und Handel:

Die höchste Währungseinheit in Waräg ist der Warägische Silberling. Er entspricht 10 Eisenmünzen. Eine Eisenmünze besteht wiederum, durch ihre Bruchstücke bedingt, aus vier Eisenfahrtings. Der Farthing ist die niedrigste Zahlform. Gold ist in Waräg so selten, da das Land keine eigenen Goldminen hat.Handelsgüter sind hier u.a. Eisen, Met, Holz, Wolle, Schmuck, Steingut, Silber, Getreide, Salz, Vieh und Waffen.

Militär, Waffentechnik und Rüstungsstand:

Waräg verfügt über ca. 500 Ritter und ca. 17.000 Soldaten unter Waffen. Zusätzlich gibt es noch ca. 50.000 ausgebildete Kämpfer, und es können aus der Bevölkerung noch ca. 30.000 Mann rekrutiert werden. Das bedeutet, Waräg könnte im Falle einer Invasion über eine Armee von ca. 97.000 Mann verfügen. Waffen und Rüstungen entsprechen dem technischen Entwicklungsstand in Mitteleuropa in der Zeit zwischen 1000 und 1300 n. Chr. Es gibt noch kein Schwarzpulver und demzufolge auch keine Feuerwaffen, allerdings haben geheime Importe kürzlich eine schwarzpulverähnliche Substanz nach Süd-Xanten gebracht, welche nun aufs Genaueste von den Akademikern untersucht und auf seine Tauglichkeit in Wirtschaft und Militär getestet wird. An Kriegsmaschinen sind Ballista, Katapult, Trebuchet, Ramme und andere Belagerungsgeräte gebräuchlich.

Zeitrechnung und Kalender:

Die Zeitrechnung Warägs bezieht sich auf die Vereinigung der acht Völker. Zurzeit befindet sich Waräg im 12. Jahrhundert nach der Vereinigung. Es gibt 12 Monate, welche je vier Wochen haben. Bei Datumsangaben wird zuerst der Tag, dann der Monat und dann das Jahr aufgezählt.Beispiel: am 6. Tag, des 3.Monats im Jahre 1102 n. d. V. geschah es...