Geschichte



Die Gebiete zwischen den Sternenhöhen und den Schneekuppen wurden bereits seit einigen hundert Jahren von Urbeten bewohnt. Es ist unklar, woher das Volk kommt und ob jenseits dieser Zeit das Land bereits bevölkert war. Einige Ruinenreste, wie man sie in den südlichen Sümpfen gefunden hat, deuten aber darauf hin.Im Jahre 1105 n. d. V. (entspricht 2009 n. Chr.) gelangte der warägische Kommandant Valerius von Hohenfels mit einem Expeditionstrupp in diese Gebiete. Kurze Zeit vorher wurden die Urbeten zum ersten Mal von Kessanistämmen aus Telep Nór überfallen, welche in ihrem eigenen Land Vertreibung und Unterdrückung erfahren mussten. Da die Urbeten ein durch und durch unkriegerisches Volk sind, konnten sie den häufiger werdenden Überfällen nichts entgegensetzen. Valerius kam ihnen darauf hin zu Hilfe, woraus sich ein langfristiger Bund entwickelte, welcher den Warägern Siedlungsrechte im Gegenzug zu dauerhaftem Schutz beinhaltet. Auf warägischer Seite bedeutet dies nicht weniger als die Einvernehmung des Gebietes mit dem Ziel, das Mutterland mit Rohstoffen versorgen zu können und in den Südlanden einen von den forondorischen Elben unabhängigen Stützpunkt zu errichten. Obgleich den Urbeten dieser Sachverhalt nicht in der Form dargelegt wird, wird ihnen dennoch mit höchster Freundlichkeit und Rücksicht begegnet. Aus den Erfahrungen im eigenen Mutterland sowie den Ereignissen in Telep Nór heraus ist Marschall Valerius sehr darauf erpicht, keinen Unfrieden innerhalb des Landes – demnach auch nicht mit den Altbewohnern – zu schüren.